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als ſie immer noch in ihn drang, wandte er faſt un⸗ willig ſich von ihr ab, indem er achſelzuckend zu ihr ſagte: Unſere Dichterin ſcheint in der That an das Märchen zu glauben, welches dieſe Mynheers einem leichtgläubigen Weibe angedichtet! Aber ſie ſollen ſe⸗ hen, daß es nicht lauter Weiber in England giebt, und z wir ihre Geſpenſter nicht fürchten! Laßt uns luſtig jein, luſtig, meine Herren, und zur Strafe dafür, daß Miß Aphra Behn unſer S geſtört, darf ſie daſſelbe nicht verlaſſen; ſie iſt ſo ernſthaft geworden in Holland. Sie ſoll bei uns wieder das Lachen erlernen und den Frohſinn. Wir verurtheilen ſie, unſer Feſt nicht zu verlaſſen, Jeder habe ein wach⸗ ſames Auge auf ſie! Miſtreß Aphra Behn iſt unſere Gefangene bis morgen Nacht, und wenn alsdann un⸗ ſere Schiffe nicht brennen, dann iſt ſie verpflichtet, Jedem von uns einen Kuß zu geben!
So ſoll es ſein, jubelten die Herren. Nelly hüpfte herbei und drückte einen vollen Lorbeerkranz auf Aphra's Stirn und legte eine Guitarre in ihre Arme!
Singe, Aphra, ſinge! Das Leben iſt ſo luſtig und die Menſchen ſind ſo tolle Narren! Sing' uns ein Bedlamslied, uns Bedlamskindern der Freude!
Aphra ſtand da geſenkten Hauptes, eine tiefe Trau⸗ rigkeit ſprach aus ihren Mienen.
Ihr wollt mir alſo nicht glauben, Sire? fragte ſie.
Ich kann nicht glauben, was nicht glaublich iſt, rief der König lachend.
Aphra richtete ſich auf; in ihren Augen ſtanden Thränen, aber ſie ſchüttelte ſie fort, ſie zwang ihren Zorn und ihre Indignation zu ſchweigen, und aus innerer Verzweiflung raffte ſie ſich jetzt auf zu einer ſeee krankhaften Heiterkeit.
Sie griff in die Saiten, und es freute ſie, als*


