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ſollen an mir eine trene Freundin finden, und will's Gott, werde ich das Werkzeug ſein, dieſen Verräther zu ſtrafen. Auf morgen Abend iſt die Trauung feſt⸗ geſetzt. Laſſen Sie uns daher die Hochzeitskleider und den Brautſchleier bereiten. Weinen Sie nicht mehr, Catalina, morgen Abend iſt die Trauung, und die Kerzen werden ſehr trübe, und der Schleier wird ſehr undurchdringlich ſein. Und Albert's liebendes Herz wird nicht ahnen, wer ſich unter dem Schleier birgt.
XV. Die Strafe des Verräthers.
Endlich war die von Van der Albert ſo ſehr er⸗ ſehnte Stunde gekommen, die zur Trauung feſtgeſetzte Stunde. Er hatte ſein Haus bereitet, ſeine Gattin, dieſe ſchöne reizende Frau, zu empfangen, um welche ganz Antwerpen ihn beneiden würde, und welche der und koſtbarſte Luxusartikel ſeines Hauſes ſein ollte.
In dem großen, mit Blumenfeſtons verzierten Salon waren die Geſchenke aufgeſtellt, mit welchen er ſeine junge Gemahlin willkommen heißen wollte, und die Alle ſehr reicher und koſtbarer Art waren. Van der Albert freute ſich noch einmal an dem An⸗ blick des herrlichen Brillantſchmuckes und der koſt⸗ baren, türkiſchen Shawls, mit welchen er die ſtolzen
Schultern ſeiner jungen Gemahlin ſchmücken wolite,
dann eilte er fort nach Aphra's Hotel. Sie war in ihrem Boudoir, und empfing ihn mit
einem halb ſchwermüthigen, halb glücklichen Lächeln.
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