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Zorn durch Aphra's Züge, und wieder beherrſchte ſie ſich und lächelte.
Die Schwüre der Männer ſind wie das fallende Laub der Bäume, ſagte ſie, der Wind verweht ſie beide und macht ſie unſichtbar.
Mein Gott, was ſoll ich nur thun, damit Sie mir glauben? rief Albert verzweiflungsvoll.
Sie blickte ihn mit ihrem ſüßeſten Lächeln an. Ach, mein Gott, ſagte ſie, ich glaubte Ihnen ſo gern, ich zwinge mein Herz zu zweifeln, weil die traurigen Erfahrungen mich gelehrt, daß der Zweifel das erſte Evangelium der Menſchen ſein muß! Geben Sie mir Beweiſe Ihrer Liebe, überzengende, ſchlagende Beweiſe, und ich glaube, und mein ſchwaches und thörigtes Herz fliegt dem Ihren entgegen, und iſt glücklich, ihm glauben zu können.
Albert war außer ſich vor Entzücken. Fordre von mir, ſagte er glühend, gebiete, was ich thun ſoll! Was iſt es, womit ich Dich überzeugen kann? Und wäre es Schmach und Verrath, ich bin bereit dazu, denn ich will nichts, nichts, als Dich beſitzen, Dich meine Geliebte nennen!
Ich weiß nichts zu fordern, ſagte ſie, aber nicht ohne die größten Beweiſe Ihrer Liebe werde ich die Ihre! Bedenken Sie das wohl! Das Weib giebt dieſen Beweis der Liebe, indem ſie durch die Ehe ſich frei⸗ willig in Ketten ſchmiegt, und ihre Freiheit aufgebend, ſich dem unterordnet, welchen ſie liebt. Aber was opfert denn der Mann in der Ehe? Er bleibt ſrei, während das Weib ſich in Feſſeln ſchlägt. Er opfert nichts, alſo iſt es kein beſonderer Beweis Ihrer Liebe, daß Sie mir Ihre Hand anbieten. Geben Sie mir einen andern Beweis, wenn ich Ihnen glauben ſoll!
Albert hatte nachdenkend und tiefernſt da geſtanden,


