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zeigen. Der König muß alsdann das Urtheil beſtäti⸗ gen. Du wirſt ihn daran verhindern, nicht wahr? Ich hoffe es! ſagte Barbara.
Du wirſt mir heute Abend ſagen, ob es Dir ge⸗ lungen iſt?
Und dafür wirſt Du bei unſern Nachtfeſten heute nicht fehlen?
Ich werde kommen!
Aphra war kaum gegangen, als der Kammerdiener Barbara's ihr den Lord Williams meldete.
Barbara befahl mit einigem Erſtaunen, ihn in den Salon zu führen, wohin ſie ſelber ſich gleich begeben wolle.
Was kann dieſer übermüthige Lord von mir wol⸗ len? fragte ſie ſich ſelber. Ich muß mir das über⸗ legen, bevor ich ihn ſehe. Se. Lordſchaft mag ein we⸗ nig warten. Lord Williams iſt der Freund des Kanzlers Hyde, und Beide haben mich bis heute mit einer Verachtung behandelt, welche ich niemals verzei⸗ hen werde! Ach, hätten ſie auf mich geſcholten und mir geflucht, das würde ich Ihnen verzeihen, aber ſie geben ſich das Anſehen, von meiner Exiſtenz gar nichts
zu wiſſen, ſie nennen niemals meinen Namen, wenn man ihnen die tollſten Dinge von mir erzählt, ſo thun ſie, als hätten ſie es nicht gehört. Und jetzt plötzlich kommt dieſer Lord Williams zu mir. Jedenfalls wollen ſie alſo durch mich auf den König wirken, und dieſe Nachgiebigkeit von ihrer Seite ſoll mich geneigt ma⸗ chen, auf ihre Pläne einzugehen. Aber dieſer übermü⸗ thige Lord und dieſer tugendſtolze Kanzler ſollen ſich in mir geirrt haben! Was ſie auch erbitten mögen ich werde es zurückweiſen, meine Feinde von geſtern können nicht meine Frennde von heute ſein! So


