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mich, daß ber König Dich jetzt nicht ſieht. Ich würde eiferſüchtig werden! Aber höre, Aphra, Du ſollteſt vor Deiner Freundin kein Geheimniß haben! Weshalb willſt Du mir verbergen, daß Du dieſen Henry Vane liebſt?
Höre mich, ſagte Aphra feierlich. Ich ſchwöre Dir bei Allem, was uns Beiden heilig und theuer iſt—
Dann ſchwörſt Du bei gar Nichts, unterbrach ſie Barbara traurig. Mir iſt nichts mehr heilig und theuer!
Ich ſchwöre Dir bei der Erinnerung an unſere Kindheit und an unſere Jugendträume, ich kenne Henry Vane nicht, ich habe ihn niemals geſehen, und alſo liebe ich ihn auch nicht! Dennoch aber bitte ich für ſein Leben!
Und wenn ich es erhalten kann, ſoll es geſchehen, ſagte Barbara. Jetzt aber genug von dieſen Dingen! Sage mir, wie es kommt, daß ich Dich ſeit einer Woche faſt nicht geſehen habe? Du fehlteſt bei unſern nächtlichen Feſten, und Buckingham zuckte die Achſeln, als ich ihn nach Dir fragte, und machte ein höchſt verzweifeltes und geheimnißvolles Geſicht Was giebt es denn?
Oh nichts von Bedeutung, ſagte Aphra auswei⸗ chend. Ich habe in dieſen Tagen mehr gearbeitet als ſonſt, bin mehr auf meinem Zimmer geweſen, und der gute Buckingham, ſcheint es, hat ſich ſo ſehr an meine Geſellſchaft gewöhnt, daß er ſich ohne mich in ſeinem Hotel langweilt. Ein ander Mal mehr davon. muß jetzt wieder fort. Aber heut Abend komme ich wieder! In dieſer Stunde ſitzt das Parlament zu Gericht über Henry Vane. Die feigen Memmen wer⸗ den ihn verurtheilen, um ſich dem König gefällig zu
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