Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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Schooßhund ber Generalin? Bekommt er bei Tafel immer noch die beſten Biſſen vor dem General voraus? Wechſelt die Generalin noch zuweilen mit ihm die Rollen und bellt ſtatt ſeiner hinterm Schirm hervor?

Genug! ſagte Monk, indem er aufſtand. Meine Warnung iſt vergeblich geweſen. Sie haben nicht meine Bundesgenoſſin fein wollen! Sie werden alſo von heute an einen Feind in mir finden. Sie be⸗ merkten vorher, daß ich mich nicht auf Schmeicheleien verſtände. Daß ich mich aber auf Feindſchaften ver⸗ ſtehe, das habe ich in allen Schlachten bewieſen, denn überall bin ich Sieger geweſen.

Nur nicht in den Schlachten mit Ihrer Frau, denn dabei ſind Sie immer geſchlagen worden, ſagte Barbara. Hüten Sie ſich alſo vor Kämpfen mit Frauen, General! Dies iſt mein Rath zum Abſchied! Leben Sie wohl!

General Monk hatte das Zimmer kaum verlaſſen, als leiſe an eine andere Thür geklopft ward. Das iſt Aphra, ſagte Barbara lächelnd, und eilte, ihr die Thüre zu öffnen.

Nun? fragte Aphra, indem ſie der Freundin die Hand darreichte und ihr zum Divan folgte. Nun, wie ſteht es, wirſt Du meinen Wunſch erfüllen können?

Ich will es! ſagte Barbara, und gerade die Schwie⸗ rigkeiten, die ſich mir entgegenſtellen, gerade die ſind es, die mich reizen!

General Monk war eben hier? fragte Aphra. Er iſt der Feind Henry Vane's, weil er einſt ſein Freund geweſen! Er fürchtet, Henry Vane könnte ihn mit verderben, deshalb wilt er ihn tödten. Iſt es nicht ſo?

Es mag ſein, aber er nannte nicht einen einzelnen Namen! Er will nur die Köpfe aller Königsmörder,

Karl I. 3.