ſogenannten Königsmörder, weil der Herzog von York Ihnen drei Tauſend Pfund geboten hat, wenn Sie dies durchſetzen. Ach, Sie erbleichen, Generalin, Sie ſehen, ich habe meine guten Spione, und ich weiß, was geſchieht, ſelbſt wenn ich krank bin. Gehen Sie, Generalin, Sie werden dieſes Geld des edlen fromm⸗ gläubigen Herzogs von York, welcher einige Ketzer auf dem Altar ſeiner Kirche opfern möchte, Sie wer⸗ den es nicht bekommen, denn Barbara will es nicht. Nun noch ein Wort zu Ihnen, General! Ich will Ihnen ein paar Worte im Vertrauen ſagen. Sie ſind gewohnt, Alles vor ſich zittern zu ſehen, ja, zu⸗ weilen ſogar den König, und deshalb haben Sie ge⸗ glaubt, auch ich würde vor Ihnen zittern, und ein einziges Wort würde genügen, um mich Ihren Wün⸗ ſchen geneigt zu machen. Ich aber, ich zittere nicht vor Ihnen, und weshalb ſollte ich auch?: Man ſagt zwar, Sie ſind der König der Armee, und dieſe folgt Ihnen unbedingt! Ich behaupte, daß dies eine Täu⸗ ſchung iſt. Die Armee will ſelbſt nicht dem General Monk meht unbedingt gehorchen. Die Armee iſt republikaniſch! General Monk will ihr daher zeigen, wie man Republikaner beſtraft!
Sie ſind eine große Politikerin! rief Monk mit ironiſcher Bewunderung.
Ich bin Dilettant, wie der General Monk! ſagte Barbara, aber wir Dilettanten lieben es zuweilen, einige Experimente zu machen, und ich bin jetzt gerade in der Laune dazu! Sie meinen, der Tod dieſer Republikaner iſt nöthig. Ich behaupte, ihr Leben iſt nothwendig, denn der König zeigt dadurch, daß er ſie nicht fürchtet, und wer ſich nicht fürchtet, der ſiegt immer! Aber jetzt, Mylord, genug von dieſen Dingen! Er⸗ zählen Sie mir etwas Fuſtiges. Was macht der


