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kommt, muß ich meine Diamanten und mein Geld verſchließen, denn ſie iſt gewohnt, überall Beute zu machen!
General Monk wußte nicht, ſollte er ſich über die ihn betreffende Schmeichelei freuen, oder über den ſcharfen Angriff auf ſeine Gemahlin ärgern. Er machte daher ein ſehr nichtsſagendes Geſicht und mur⸗
melte einige unverſtändliche Worte.
5 Barbara lachte laut auf. Nun ſehe ich, daß Sie als General gekommen ſind, denn meine Anerkennung Ihrer Gemahlin hat Sie ganz betäubt gemacht. Sie zittern vor ihr, obwohl ſie fern von hier iſt! Das iſt brav, mein General! Den Feind muß man immer fürchten, ſelbſt wenn er nicht da iſt! Und nun ſagen Sie mir, Freund, was verſchafft mir die Ehre Ihres Beſuches?
Sie ſah ihn dabei ſo freundlich an, und reichte ihm mit einem ſo köſtlichen Lächeln die Hand dar, daß Monk ihr nicht zu zürnen vermochte, ſondern ihre ſchöne Hand an ſeine Lippen drückte.
Sie ſind grauſam, aber immer doch ein Engel, ſagte er.
General, lächelte ſie, Sie verſtehen ſich nicht auf Schmeicheleien! Ein Engel iſt jedes Weib, ich will aber mehr ſein, als die übrigen, ich will ein Dämon ſein für Euch Alle! Und jetzt von Geſchäften! Denn General Monk beſucht die Freundin des Königs nicht, um ihr zu huldigen, ſondern um durch ſie auf den
König zu wirken! Zur Sache denn! Was giebt es?
Vielleicht eine Revolution, wenn der König ſich nicht entſchließt, bald energiſche Maßregeln zu ergreifen! rief Monk feierlich. Nein, lacht nicht, Frau Gräfin! Dieſe Sache iſt ernſthaft! Will der König ſich ſeine Herrſchaft bewahren, ſo muß er die Zügel ſtraffer
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