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liebten, Karl Stuart den Zweiten. Die Folge davon war, daß der Hof ein ſehr trauriges und niederge⸗ ſchlagenes Anſehen hatte, daß man ſeit drei Tagen keine Feſte mehr feierte und keine fröhlichen Gaſt⸗ mähler, und daß der König, um ſeinem Zorn und Ingrimm über dieſe Störung ſeines häuslichen Glückes Luft zu machen, ſich ſeinen Cavalieren ſehr ungnädig zeigte, und dem Kanzler Hyde alle ihm zur Unter⸗ ſchrift vorgelegten Deerete, inſofern ſie die Wohlfahrt und das Glück des Volkes betrafen, ohne Unterſchrift zurückſchickte.
Uebrigens kannte man am Hofe ſehr wohl den Grund dieſer Gewitterwolken, welche den Himmel des königlichen Liebesglückes beſchatteten, und wenn der König ſie nicht ſah, ſtanden die Hofherren lächelnd und flüſternd neben einander und theilten ſich ihre Beobachtungen und Bemerkungen mit.
So viel ſtand bei ihnen feſt, die ſchöne Freundin des Königs war nicht krank, ſondern es war dies nur ein von ihr erfundenes Mittel, ihn zu quälen, und ihn dadurch ihren Wünſchen, oder, wenn man will, ihren Befehlen geneigt zu machen.
Worin beſtanden die Befehle Barbara's an ihren Geliebten?
Das war es eben, was die Cavaliere und die Damen und Herren des Hofes ſeit einigen Tagen unausgeſetzt beſchäftigte, und das zu ergründen, ſie ſich abmüheten..
Barbara Villiers war aber in der That nicht krank, obwohl ihre Wangen ein wenig bleicher ſich zeigten, als zu jener Zeit, wo ſie den König zuerſt geſehen.
Sie war nicht krank, aber ſie hatte dieſen Vor⸗ wand gebraucht, um den König aus ihrer Nähe zu verbannen.


