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wißt Ihr, wer ich bin, jetzt wißt Ihr, daß Gefahr dabei iſt, mich aufzunehmen! Denn man wird den Sohn Henry Vane's zum Verbrecher ſtempeln, weil er getrachtet, ſeinen Vater zu befreien, dieſen Vater, den ſie hinrichten wollen als einen Verbrecher, weil er zu Gericht geſeſſen über einem königlichen Verbrecher! Wollt Ihr den Sohn Henry Vane's bei Euch auf⸗ nehmen?
Ich will es! ſagte Aphra entſchloſſen. Und ich ſchwöre beim allmächtigen Gott, Ihr ſollt hier ſicher und in Frieden bei mir wohnen, bis für Euch keine Gefahr mehr vorhanden iſt!
Ich danke Dir, flüſterte der Fremde, ich danke Dir, mein Gott. Jetzt bin ich frei, und vielleicht werde ich ihn noch retten können.
Er brach in ein lautes, convulſiviſches Schluchzen aus, Bäche von Thränen entſtürzten ſeinen Augen, dann erblaßte er und ſank ohnmächtig zuſammen.
Aphra neigte ſich über ihn, und aus ihren Augen ſprach ein tiefes und inniges Mitleid.
Ach, flüſterte ſie leiſe, eine Menſchenſeele, welche leidet, wie ich gelitten habe. Ein Bruder des Unglücks! Er ſoll mir willkommen ſein, und ich will ihn be⸗
ſchützen, müßte es ſein mit Gefahr meines Lebens!
WW. Lady Caſtlemaine.
Barbara Villiers, die ſchöne Gräfin von Caſtlemaine war ſeit einigen Tagen ſehr leidend. Sie hatte ſich ganz in das Innere ihrer Gemächer zurückgezogen, und
ließ Niemand vor, ſelbſt nicht ihren königlichen Ge⸗


