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Der junge Mann erhob ſich von ſeinen Knieen, und ſtürzte zu ihr hin, um ihre Hand zu faſſen, und ſie an ſeine Lippen zu drücken.
Dank! ſtammelte er, Dank! Sie retten nicht allein mein Leben, ſondern, ſo Gott will, noch ein zweites!
Er ließ ihre Hand fahren,— ſie war geröthet von Blut.
Unwillkührlich ſchauderte Aphra.
Sie zeigte ihm ihre Hand und fragte feierlich: Iſt dies Blut in einem edlen Kampfe vergoſſen?
In dem edelſten! ſagte er. Dieſes Blut floß für meinen Vater! Er iſt im Kerker und ich wollte ihn befreien!
Und er iſt kein Verbrecher?
Karl Stuart nennt ihn ſo, ſagte der junge Mann zähneknirſchend, aber Cromwell nannte ihn ſeinen edel⸗ ſten Freund! Ihr habt mir ein Aſyl verheißen, aber jetzt beſinne ich mich! Ich darf es nicht annehmen, denn meine Nähe könnte Euch Unglück, ja, ſogar den
Tod bringen! Ihr ſelber ſollt entſcheiden, ob Ihr es„
wagen wollt! Ich bin der Sohn Henry Vane's! Der
Sohn dieſes Mannes, welchen Cromwell liebte, und*
der mit zu Gericht ſaß über Karl den Erſten. Henry Vane hat muthig damals das Todesurtheil für d königlichen Verbrecher mit unterzeichnet, dafür hat der meineidige Sohn des meineidigen Stuarts meinen Vater eingekerkert, obwohl er feierlich Allen Begnadigung verheißen. Heute Abend machte ich einen Verſuch, meinen Vater zu befreien! Schon hatte ich drei Stäbe des Eiſengitters vor ſeinen Fenſtern durchgefeilt, da entdeckte mich die Wache und machte Lärm. Man ſchoß nach mir, und ehe ich die Mauer des Gefängnißhofes wieder erreichen konnte, hatte ſchon das Schwerdt eines nacheilenden Soldaten mir die Hand verwundet. Jetzt
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