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Bäume begleitete ihren Geſang mit melodiſchen Ak⸗ korden.
Allmälig war es Abend geworden, und es begann zu dunkeln.
Ich will heute nicht in mein glänzendes Elend zu⸗ rückkehren, ſagte Aphra, ich will hier bleiben und eine ſchöne Nacht berträumen. Aher erſt eſſen, eſſen! Gott ſei Dank, mich hungert einmal wieder!
Sie hüpfte zu dem kleinen Wandſchrank hin, und holte aus demſelben das Schwarzbrod und den irdenen Krug mit Butter, welche beide Dinge ſie dort immer in kleinen Vorräthen ſich hielt.
Mit einem köſtlichen Lächeln legte ſie beides auf den Tiſch und daneben das große, blinkende Meſſer. Dann holte ſie mit geſchäftiger Eile die meſſingene Theemaſchine hervor, und that aus der papiernen Düte ein wenig Thee hinein.
So, und jetzt zum Brunnen und Waſſer geholt!
Sie nahm den irdenen Krug und ſprang mit luſtigem Geträller die Stiegen hinab und ſchöpfte ſich Waſſer am Brunnen. Dann ging ſie langſam und ein wenig ächzend unter der ſchweren Laſt die Treppen wieder hinauf.
Sie war ein ſeltſames Geſchöpf. Dieſer ſchwere Waſſerkrug, den ſie ſchleppte, erfreute ſie, und es that ihr wohl, ſich anſtrengen zu müſſen.
Man fühlt doch einmal, daß man Kräfte hat und arbeiten kann! ſagte ſie, während ſie ächzend empor ſchritt. Die vornehmen Damen, die thun nichts, des⸗ halb ſind ſie immer krank und unzufrieden! Aber wir armen Leute müſſen arbeiten, und uns im Schweiß unſers Angeſichts unſer Brod verdienen, darum ſind wir auch immer geſund und zufrieden! WMit der ihr eigenen, wunderbaren Beweglichkeit


