Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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George, es wäre zum Weinen, wenn man nicht beſſer thäte, darüber zu lachen!

Und indem ſie ſo ſprach, brach ſie in ein helles, luſtiges Gelächter aus, in welches Buckingham fröhlich mit einſtimmte.

Ja, Du haſt Recht, Aphra, ſagte er dann, es iſt eine erbärmliche, aber nichts deſto weniger recht ver⸗ gnügliche Welt, in der ſich immerhin doch allerhand Spaß treiben läßt!

Und allerhand Qual empfinden läßt! ſeufzte Aphra.

Nein, nein, keine QOual! Wir wollen glücklich ſein, wir wollen die Welt gebrauchen, und die Men⸗ ſchen uns dienſtbar machen! Ueber ihre Thorheiten wollen wir lachen, und für ihre Schlechtigkeiten wollen wir ſie ſtrafen!

Ja, das wollen wir, und die Strafe ſoll ohne Ende ſein! rief Aphra mit leuchtenden Augen. Mag alſo der König die portugieſiſche Prinzeſſin heirathen! Weshalb läßt ſie ſich ausbieten, wie eine Waare! Mag ſie es haben! Wir wollen es ihr bezahlen!

Du wirſt alſo Barbara meinem Plane geneigt, und ſie zur Einwilligung bereit machen?

Ah bah! Ihr iſt es gleichgültig, Wen ihr königli⸗ cher Geliebter heirathet, vorausgeſetzt, daß die zukünf⸗ tige Königin nicht ſchön genug iſt, um ihre Rivalin zu ſein.

Nun, wir werden alſo, Dank Deiner Hülfe, meine ſchöne Schweſter, die Prinzeſſin von Portugal zu un⸗ ſerer Königin machen. Ach Aphra, wann aber wirſt Du einwilligen, und Dich zur Königin meines Her⸗ zens machen laſſen?

Aphra zuckte die Achſeln. Seid doch zufrieden, George, ganz London zeigt mit Fingern auf mich, und nennt mich Eure Geliebte!