Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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zeitigen Tod laßt Barbara ſorgen. Die wird ſie zu Tode ärgern, und König Karl beerbt dann ſeine Ge⸗ mahlin, um als reicher Wittwer mit Bärbara glücklich zu ſein! Mir ſcheint dieſer Plan gut!

Er iſt es auch! ſagte Buckingham nachſinnend. Das Land wünſcht die Vermählung des Königs, um die Thronfolge geſichert zu ſehen, täglich kommen aus allen Städten dieſes höchſt gemüthlichen Reiches Adreſ⸗ ſen an, welche den König beſchwören, dem Lande eine Königin und wo möglich auch zu gleicher Zeit einen Prinzen von Wales zu geben! Aber dies iſt eine höchſt ſchwierige Sache, denn woher gleich eine Köni⸗ gin nehmen, welche nicht allein dem Könige, ſondern auch dem Lande und vor allen Dingen dem Kanzler Hyde und der ſchönen Barbara gefällt. Barbara wird verlangen, daß ihre Rivalin häßlich, der Kanzler, daß ſie die Tochter eines mächtigen Staates ſei, um Eng⸗ lands Einfluß nach Außen zu ſtärken, das Volk will eine höchſt fruchtbare Königin, und Karl Stuart will nicht allein ein ſchönes, ſondern auch ein rechtgläubiges, das heißt, katholiſches Weib, denn unſer guter Karl, wel⸗ cher geſchworen hat, die engliſche Kirche mit Gut und Blut aufrecht zu halten, und welcher täglich in Weſtminſter beten geht, iſt, wie Du weißt, ein treuer Sohn der lleinſeligmachenden Kirche, und Pater Matthews würde es nie verzeihen, wenn ein proteſtantiſches Kukuksei von einer proteſtantiſchen Prinzeſſin in dem königlichen Neſte Karl Stuarts gelegt würde! Woher aber eine katholiſche Prinzeſſin nehmen?

Ah bah! ſagte Aphra. Die Prinzeſſinnen ſind alle à deus mains zu gebrauchen. Wenn es ſich um eine Königskrone handelt, beſchwören ſie jeden Glau⸗

ben, den Ihr verlangt! Uebrigens giebt es ja auch

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