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drunten auch im Garten blühten jetzt wieder die Roſen wie ſonſt, und rauſchten die Bäume, denn faſt ein Jahr war vergangen, ſeit Aphra damals nach London gekommen, ein Jahr, ſeit Karl Stuart als König nach England zurückgekehrt.
Vieles hatte ſich geändert ſeit dieſem Jahr, aber dieſes kleine einſame Zimmer war Aphra täglich lieber, es war ihr eine Art Paradies geworden, welches ſie mit ſcheuem und zitterndem Fuße betrat, und in das Niemand ihr folgen durfte, auch Buckingham nicht, dem ſie doch ſonſt ein Recht gegeben, Theil zu haben an ihrem Leben und ihrem Sein.
Dort in meiner kleinen Zelle, ſagte ſie zu ihm, dort bin ich nicht Aphra Behn, ſondern Aphra Johnſon, mein Herr Herzog, und dieſes unſchuldige, träumeriſche Kind will nichts mit Ihnen zu thun haben. Es wendet ſich erröthend ab von dem gottesläſternden und ſpöttelnden Wüſtling, welchen Aphra Behn ihren Freund und Bruder nennt, und dem ſie alle ihre ſchlechten und tollen Gedanken ſagt. Aphra Johnſon iſt eine jungfräuliche, kleine Dichterin, welche die Stille ſucht, um zu ſchwärmen und zu träumen und Gott und die Menſchen zu lieben und auf eine Zu⸗ kunft und auf das Glück zu hoffen. Laſſen wir das arme Kind und ſtören wir es nicht, Buckingham.
Aber nur ein einziges Mal möchte ich es belau⸗ ſchen, dieſes holde Kind, ſagte Buckingham lachend, ein einziges Mal nur zu ihr ſprechen, um zu erfahren, ob Aphra Johnſon vielleicht ein milderes Herz beſitzt, als Aphra Behn, meine grauſame Freundin!
Aphra ſah ihm faſt erſchreckt in die Augen und zog die Stirn in düſtere Falten. S
Ich will keine Schlange in meinem Paradieſe haben, ſagte ſie. Hier in dieſen glänzenden Gemächern
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