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Und Sie vergeſſen, daß Sie kaum vom Kranken⸗ lager erſtanden, daß Sie todesmatt ſind!
Ich werde auch auf dem Schiffe ein Lager haben, um zu ruhen!
Aber dieſe Reiſe! Mein Gott, dieſe Anſtrengung
wird Sie tödten!
Dann wird man mich in das Meer hinabſenken, und ich werde beim Gebrauſe der Wogen auf Co⸗ rallen ſchlafen!
Sie ſind alſo unabänderlich entſchloſſen, zu gehen?
Unabänderlich!
Schweigend, in heftiger innerer Bewegung, ging der Gouverneur einige Male im Zimmer auf und ab. Dann blieb er plötzlich vor Aphra ſtehen und blickte ſie an. Seine Züge hatten ſich ſeltſam verän⸗ dert, ein ſanfter, faſt demüthiger Ausdruck war über ſie ausgebreitet.
Aphra, ſagte er mit leiſer Stimme, Aphra, ich kann Sie nicht ſcheiden ſehen! Dieſer Augenblick macht mir klar, was ich bis dahin ſelber nicht wußte, nicht wiſſen wollte. Aphra, ich vermag nicht ohne Sie zu zu leben!
So ſterben Sie! ſagte ſie kalt.
Nein, ich will leben, durch Sie, in Ihnen! rief er lebhaft. Ich will leben, um wieder gut zu machen, was ich an Ihnen verbrach. 36 will leben, uutjeben
Tag, um jede Stunde mir Ihre Verzeihung, Ihre
Liebe zu erkämpfen! Ja, auch Ihre Liebe! Deun Sie ſollen mich lieben, Aphra, ich will es, und ich habe einen ſtarken Willen, und jetzt ſage ich Ihnen, ich will Ihrer Liebe würdig werden! Sie ſollen mich ſtets un⸗
terwürfig und gehorſam finden, Sie ſollen mich leh⸗ ren, milde zu werden und mitleidsvoll! Sie ſollen mein guter Engel werden! Oh, glauben Sie wir nur,


