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achtung mit höhnendem Fuße zertreten, denn wie könnte ich mir jemals dieſe Schmach verzeihen, daß ich jammernd zu Ihren Füßen lag, und Ihre Kniee umklammernd, Sie um Gnade anflehte! Denn ich ſage Ihnen, Graf Banniſter, ich werde mich rächen, und Sie haben an mir eine Feindin auf Leben und Tod! Fürchten Sie jetzt nicht, daß ich vor Ihnen in Klagen ausbrechen werde! Ich gehöre nicht zu den Weibern, welche um das Geſchehene klagen, ſondern zu denen, welche ſich rächen!
Haben Sie mich blos rufen laſſen, um mir dies zu ſagen? fragte er düſter.
Ja, rief ſie, es würde mir ſonſt die Bruſt zer⸗ drückt haben, ich mußte es Ihnen ſagen, bevor ich Sie verlaſſe!
Es iſt alſo wirklich wahr? Sie wollen mich ver⸗ laſſen? rief der Gonverneur, unwillkürlich zuſammen⸗ ſchreckend.
Aphra ſah es, und lächelte verächtlich.
Sie wiſſen, jagte ſie, das Schiff, welches ich ſo lange erwartete, und das mich und meinen ſterben⸗ den Vater damals hierher brachte, es iſt von ſeiner großen Reiſe hierher zurückgekehrt, und geht von hier direct nach London. Vor einer Stunde war der Ca⸗ pitain bei mir, er war ein Freund meines Vaters! Unter ſeinem Schutze kehre ich zurück nach London, — morgen mit dem Aufgang der Sonne lichtet das Schiff die Anker! In einer Stunde begeve ich mich an Bord.
Aber dies iſt unmöglich! rief der Gonverneur mit ſeltſam bewegter zitternder Stimme. Sie vergeſſen, daß Sie mir gelobt haben, meine Gemahlin zu werden!
Mein Gelöbniß iſt verbrannt auf Oronvoko's Schei⸗ terhaufen! ſagte ſie feierlich.


