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ziſchend höher empor zum Himmel,— der Scheiterhaufen war eingeſtürzt,— das glühende Grab zweier Lie⸗ benden!
Die Neger ſangen mit ſchluchzender Stimme noch immer ihr Todtenlied.
Oben am Fenſter ſtand Aphra und blickte hinab.
Das Geräuſch des einſtürzenden Scheiterhaufens, die zum Himmel aufſteigende Lohe erweckte ſie aus ihrer Erſtarrung.
Sie wandte ſich langſam um, und ging mit un⸗ hörbaren Schritten zu dem Fenſter, an welchem der Gouverneur ſtand. Leiſe legte ſie ihre Hand auf ſeine Schulter.
Er kehrte ſich zu ihr hin und blickte ſie an, aber es ſchauderte ihn vor dieſem Angeſicht. Ihre Wan⸗ gen waren blutlos, ihre Lippen von einem tödtlichen Blau, ihre weitgeöffneten Angen glühten von einem übernatürlichen, wahnſinnigen Feuer.
Sie hob die Hand empor und zeigte hinunter auf die brennende Feuermaſſe.
Das ſind unſere Hochzeitsfackeln! ſagte ſie mit rauher Stimme. Wehe über Dich, der ſie angezün⸗ det. Wehe dem Mörder Oronvoko's! Fluch über den Verräther, welcher das Weib belog, das ihm vertraute. Ich fordere Dich dereinſt vor den Richterſtuhl Gottes, und Oronvoko wird Dein Ankläger ſein!
Miß Aphra! rief der Gouverneur entſetzt. Wie ſeltſam Sie mich anſtarren! Mein Gott Sie lachen? Was bedeutet dies Lachen?
Das bedeutet, daß ich ſröhlich bin, und daß heute mein Hochzeitstag iſt! rief ſie. Oh, oh, es wird ein herrliches Leben ſein! Aber einſt werde ich ſterben, und auch Sie werden ſterben! Und da droben wer⸗


