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gen, winſelnd und jammernd, und meine Liebe als ein Gnadengeſchenk annehmen. Miß Aphra Johnſon! Mein Schwur iſt erfüllt, Sie haben jammernd zu meinen Füßen gelegen, Sie haben meine Kniee um⸗ klammert, und um Erbarmen gefleht, und Sie haben ſich freiwillig entſchloſſen, meine Gemahlin zu wer⸗ den: Miß Aphra Johnſon, ich habe meine Wette ge⸗ wonnen.
Sie haben Ihre Wette gewonnen! ſagte ſie kalt und gelaſſen. Ich nehme Sie an zu meinem Gemahl! Ich habe Oronooko gerettet!
Wer weiß? ſagte der Gonverneur achſelzuckend, indem er an eins der Fenſter trat, und es öffnend, mit ſeinem Taſchentuch hinabwinkte in den Hof.—
Aphra ſaß noch immer bewegungslos, mit ſtar⸗ ren Blicken auf dem Divan.
Plötzlich ward das Gemach von einem dunkelro⸗ then blendenden Scheine erhellt,— entſetzt ſchaute Aphra empor, eine glühende Feuerſäule zeigte ſich da draußen ihren Blicken.
Sie ſtürzte zum Fenſter hin, und mit athemloſem Eutſetzen blickte ſie hinab.
Der Scheiterhaufen brannte. Mit glühenden Zun⸗ gen umleckten die lodernden Flammen die Geſtalt Bronvoko's, aber noch ließen ſie ſein Haupt frei, und dieſes von dunkelrothem Glanze angehauchte Antlitz leuchtete von einer erhabenen, wundervollen Schönheit.
Aphra ſtand, und blickte hinab. Sie ſah die Flammen, welche ſeine Geſtalt umhüllten, ſie ſah das Haupt Oronvoko's, welches wie ein Phönix über den Flammen ſchwebte. Sie ſah Alles, ſie wußte Alles. Aber ſie blieb ſtarr und bewegungslos. Der Schrek⸗ ken hatte ihre Zunge gelähmt, und ihre Glieder erſtar⸗ ren gemacht.


