₰ die junge Negerin ihr zu, und nicht das leiſeſte
Zucken ihres Antlitzes verrieth die tiefe Bewegung. ihrer Seele.
III. Sclavenliehe.
Die beiden jungen Mäbchen ahnten nicht, daß ſie einen unſichtbaren Zeugen dieſer Scene hatten, ſie wußten nicht, daß Graf Banniſter, der Gouverneur von Surinam, leiſe in den Salon geſchlichen war, und ihr Geſpräch belauſcht hatte. Sie konnten nicht den teufliſchen Ausdruck ſeines Geſichtes ſehen, mit welchem er der vorüber gleitenden Geſtalt des Negers nachblickte, noch das höhniſche Lachen hören, das er ausſtieß, als er, leiſe aus dem Salon ſchleichend, jetzt in ſein eigenes Zimmer trat.
Ich werde meine Wette gewinnen, murmelte er, dieſes ſtolze Weib ſoll ſich gedemüthigt zu meinen Füßen winden, und um Gnade flehen!
Dann wandte er ſich an den Neger, welcher, die Arme über der Bruſt gekrenzt, das Haupt geſenkt, an der Thüre ſtand.
Taminko, ſagte er, Du biſt mir treu, nicht wahr? Tren wie der Hund ſeinem Herrn! ſagte der
Selave, indem er das Gewand des Gouverneurs an ſeine Lippen drückte. Du ſagſt es, und ich glaube Dir, lachte der Graf, denn ich habe ein mächtiges Schutzmittel gegen Deine . Untrene in meinen Händen. Arme Janka, murmelte der Selave. Ian wohl, arme Janka, rief der Gonverneur. Sie


