Sklavenaufſeher der barbariſchen Härte an, werden Sie mein Weib, und zur ſelben Stunde will ich dieſe Ihnen verhaßten Männer zu Tode peitſchen laſſen, und von Ihnen ſoll es abhangen, ihre Stellvertreter zu wählen. Entſchließen Sie ſich, Aphra, legen Sie Ihre Hand vertrauensvoll in die meine, laſſen Sie es mich verſuchen, Ihnen eine glückliche und ſchöne Zukunft zu bereiten.
Er hatte, während er mit eindringlichem Flehen ſo ſprach, ihre Hand ergriffen, und hielt ſie feſt in der ſeinen. Sie entriß ſie ihm mit einem Ausdruck des Entſetzens und Abſcheu's.
Sie fordern das Unmögliche, rief ſie ſchaudernd. Niemals kann ich das Weib des Mannes werden, den ich verabſcheue, weil er der Mörder und der Henker dieſer armen, verlaſſenen Geſchöpfe iſt, welche doch
Menſchen ſind, gleich ihm ſelber, Menſchen, geſchaffen
nach dem Ebenbilde Gottes! Nein, niemals kann
Aphra Johnſon die Gemahlin des Mannes werden,
der durch nichts berühmt geworden, als durch ſeine
Grauſamkeit. Denn Sie wiſſen es, Herr Gouverneur, der Dampf des von Ihnen hier vergoſſenen Menſchen⸗ blutes iſt ſchon herüber gedrungen bis nach England, bis zu Cromwell hin, und man ſagt, der Diktator habe geweint, als er die Schilderung Ihrer Grauſam⸗ keiten las!
Ja wohl weiß ich das, rief der Gouverneur mit einem rauhen Lachen. Ja, ich weiß, dieſer gütige Sir Olivier Cromwell, welcher ſich in ſtillen Stunden König von England nennt, dieſer weiche gefühlvolle Mann beſchloß meine Abſetzung und ſandte ſeinen Lieb⸗ ling, Ihren Herrn Vater, hierher, um meine Stelle einzunehmen. 8
Aphra's Augen füllten ſich mit Thränen. Oh
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