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wird mir niemals, niemals verzeihen,“ dachte Con⸗ ſtanze in Verzweiflung.
Hätte Conſtanze das Herz der Männer im Allge⸗ meinen beſſer gekannt, ſo wäre ſie gar nicht verſucht geweſen, zu hoffen, daß Jacobo ihr die Wunde, welche ſie ſeinem Stolze verſetzt hatte, verzeihen würde. Alles kann der Mann verzeihen, nur nicht eine Verletzung ſeiner Eigenliebe. In dieſem Fall ſind ſie alle gleich, der edelſte, wie der ſelbſtſüchtigſte, und Jacobo machte keine Ausnahme davon.
LIV.
Den Tag darauf hatte Helfrid eine lange, ge⸗ heime Unterredung mit den Aerzten. Als dieſelben wieder abgegangen waren, fand ſich Conſtanze ein und blieb allein bei ihr ſitzen.
„Jetzt biſt Du ſo wohl,“ äußerte Conſtanze nach einiger Zeit,„daß ich ohne Furcht nach Sturesjö zurückkehren kann. Ich beabſichtige heute Nachmittag dahin abzureiſen.“
Es iſt mehr als freundlich von Dir geweſen, Conſtanze, daß Du dich ſo für mich aufgeopfert haſt,“ erwiederte Helfrid und reichte ihr die Hond.
Conſtanze erhob ſich und trat näher.
„Theuerſte Helfrid, was braucht es davon zu reden. Um Gottes willen, mache von einer ſolchen leinigkeit nicht ſo viel Aufhebens.“
„Conſtanze,“ fuhr Helfrid mit tiefem Ernſt fort, „ſieh' mir einmal gerade in's Geſicht und beantworte mir eine Frage.“
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