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mir, die ich ſonſt immer mich anklagen müßte, Arxel⸗ hjelm zu ſeinen übereilten Handlungen Anlaß gegeben zu haben, behalten Sie den armen, reuevollen Jungen bei ſich! Ich bitte Sie darum. Schicken Sie ihn jetzt fort, ſo wird er gewiß ein verlorner Menſch!“
„Sie irren ſich. Bleibt er da, ſo iſt nichts von ihm zu hoffen, das iſt auch ſonſt nicht ſonderlich der Fall. Darum iſt jede Bitte in dieſer Hinſicht vergeblich. Das Einzige, wozu ich mich verbindlich machen kann, iſt, was ich bereits Fräulein Helfrid verſprochen habe, nämlich zu verſchweigen, was er gethan hat, und es ſo zu richten, daß er ſo bald als möglich in ein anderes Land kommt. Dort wird er vielleicht ernſtlich lernen, ſeinen zügelloſen Begierden zu ſteuern.“
Jacobo verbeugte ſich und wollte gehen.
„Er droht, Hand an ſich ſelbſt zu legen, im Fall er nicht zu Akersnäs bleiben dürfte,“ rief Conſtanze.
„Wer die Abſicht hat, dergleichen zu thun, droht nicht damit. Erlauben Sie, mein Fräulein, daß ich Sie bitte, kein weiteres Wort in dieſer Sache zu verlieren.“
Lange entfernte ſich.
Conſtanze blieb unbeweglich ſtehen. Sie lauſchte noch auf jeden ſeiner Schritte. Als ſie hörte, daß die Thüre der Gallerie hinter ihm ſich ſchloß, fiel ſie mit einem erſtickten Schluchzen auf die Kniee nieder. Von der Wand her ſchaute das Portrait der Gräfin Gunilla auf ſie hernieder, mit einem ſo milden Blicke, daß ſie die arme Weinende zu be⸗ klagen ſchien.
„O, dieſer Mann hat ein Herz von Granit! Er


