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„Entſchuldigen ſie, Herr Lange; aber ich wünſchte einige Worte mit Ihnen zu reden.“
Jacobo machte eine kalte Verbeugung, zum Zeichen, daß er ihres Wunſches gewärtig ſei.
„Der junge Areihjelm hat, wie man ſagt, auf irgend eine Art ſich Ihren Zorn zugezogen und mag denſelben auch verdient haben. Ich wollte nun ein gutes Wort für ihn einlegen und Sie bitten, dem Fehlenden Ihre Vergebung zu ſchenken. Ich ſehe mich hiezu um ſo mehr veranlaßt, als— als — ich vielleicht die indirekte Urſache zu ſeinem Ver⸗ gehen bin.“
Nicht eine Muskel rührte ſich in Lange's Ange⸗ ſicht. Er ſtand vor Conſtanze vollkommen kalt.
„Hat er das Fräulein aufgefordert, ihm bei mir das Wort zu reden?“
„Ja! In einem Briefe an mich hat er um meine Fürbitte angeſucht und die Motive zu ſeinem Fehl⸗ tritt bekannt. Er hat mich auch auf die beweg⸗ lichſte Weiſe gebeten, bei Ihnen auszuwirken, daß er zu Akersnäs bleiben dürfe, damit nicht Onkel Romarhjerta Etwas von ſeinem Vergehen erfahre.“
„So, ſo! Hat er dem Fräulein auch entdeckt, worin dieſes Vergehen beſtand?“
„Nein!“
„Nun ja, es iſt auch an ſich gleich; denn ich muß ſeine Bitte, bei mir bleiben zu dürfen, beſtimmt abſchlagen. Er ſoll fort, und dieß, ſobald es ge⸗ ſchehen kann.— Wünſcht das Fräulein mir noch Etwas weiter zu ſagen?“
„Herr Lange,“ begann Conſtanze wieder, und dießmal mit zitternder Stimme;„aus Mitleid mit


