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„Gern,“ erwiederte Conſtanze und ſchaute Hel⸗ frid mit offenem Blicke in die großen, dunkelblauen Augen.
„Liebſt Du Lange?“
Schneller als ein Gedanke, faßte Conſtanze den Entſchluß, die Frage verneinend zu beantworten. Sie warf den Kopf mit einer ſtolzen Bewegung zurück, und die erhöhte Farbe auf ihren Wangen nahm den Charakter der Zornesröthe an, als ſie entgegnete:
„Ich habe Herrn Lange weder geliebt, noch werde ich ihn je lieben. Er iſt ein Mann, der ganz und gar nicht für mich taugt.“
Helfrid betrachtete ſie eine lange Weile ſchwei⸗ gend.
„Ich beklage Dich; denn entweder haſt Du jetzt eine Unwahrheit geſagt, oder den ganzen Herbſt hindurch eine Deiner unwürdige Komödie geſpielt. In beiden Fällen biſt du bedauernswerth.“
Es entſtand eine Pauſe, die von Stephana unter⸗ brochen wurde, welche mit neuen Zeitungen eintrat, um ſie Helfrid vorzuleſen.„
Am Nachmittag reiste Conſtanze nach Sturesjö ab, ſo daß Jacobo bei ſeiner Ankunft in Kungsborg ſie nicht mehr antraf.
Einige Tage ſpäter ſandte Graf Hermann den jungen Fvert nach Gothenburg. Von hier ſollte derſelbe ſo bald als möglich nach England abgehen.
Am Weihnachtsabend war Helfrid beinahe voll⸗ kommen hergeſtellt. Die Bewohner von Sturesjö


