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„Und warum?“
„Fräulein Helfrid, laſſen Sie uns nicht davon reden. Ich bitte Sie. Glauben Sie mir, wenn ich ſage: ſie iſt vorüber und kann ſich niemals er⸗ neuern.“
Jacobo ſprach dieß in ſo feſtem und ſtrengem Ton, daß Helfrid ſchwieg. Dann fuhr er fort.
„Die Ereigniſſe, welche zu Akersnäs ſtattgefunden haben, lehrten mich, wie hoch Sie über Andern ſte⸗ hen, durch Ihren ehrenfeſten, jeder Selbſtverleugnung fähigen Charakter. Ich fühlte, daß mein rechter Platz zu Ihren Füßen wäre. Es kommt mir jetzt vor, als ob alle die Anwartſchaften auf Glück, die ich in der großen Lotterie des Lebens verloren habe, mir wieder erſetzt würden, wenn Sie mir Ihre Hand reichten und mir Ihr Herz ſchenkten.— Helfrid,
theure, bewunderte Helfrid, Sie, die Sie für mich
Ihr Leben aufopfern wollten, reichen Sie mir Ihre Hand, und das Daſein des einſamen Arbeiters wird dann ihm ſelbſt noch zur Freude gereichen.“
„Sie lieben Conſtanze,“ flüſterte Helfrid.
„Hören Sie mich an! Ich werde niemals, ver⸗ ſtehen Sie, niemals der Frau, welche einmal mich zu verunglimpfen gewagt hat, meine Hand und mein Herz bieten, und liebte ich ſie auch mit der wildeſten Leidenſchaft. Ueber meinen verwundeten Stolz kann
mein Herz niemals das Scepter führen. Mein Ge⸗ fühl für Conſtanze iſt und bleibt todt. Wollen Sie, Helfrid, mir nun den Troſt, das Glück gönnen, den⸗
ken zu dürfen: Einmal biſt Du wirklich geliebt
worden!“ —„Ach, es gab Augenblicke während Ihrer Krank⸗


