ſicherlich in Stücke geriſſen worden wären, wenn nicht das Schickſal ſelbſt es auf ſich genommen hätte, ſie zu beſtrafen.“
„Auf welche Weiſe?“
„Sie wurden von Lange's Wagen in demſelben Augenblick überfahren, als der eine von ihnen Dir den Meſſerſtich gab, welcher Jacobo beſtimmt war. Der Kutſcher hatte, als einer der Burſchen den Pferden in die Zügel fuhr, auf dieſe ſo losgepeiſcht, daß ſie ganz toll wurden, ſich bäumten und über den, welcher ſie hielt, hinwegſetzten. Er war auf der Stelle todt, denn das Wagenrad war ihm über den Kopf gegangen. Dem andern wurden beide Beine zermalmt, und er ſtarb einige Tage darauf am kalten Brande.“
„Wer waren die Unglücklichen?“
„Jönsſon und Erik. Beide waren gleich bei den erſten Unruhen aus der Fabrik entfernt worden, und auch jetzt ſpielten ſie wieder die Hauptrolle. Im Gewahrſam des erſtern fand man auch den Nach⸗ ſchlüſſel, womit die F.'ſche Gruft geöffnet worden, und einen Theil des goldenen Degengriffs, wel⸗ cher von der Leiche der alten Excellenz, die dort beigeſetzt iſt, geraubt worden war. Somit iſt aller Wahrſcheinlichkeit nach der verſtorbene Jönsſon der Dieb, ohwohl man trotz der genaueſten Unterſuchung in ſeinem Hauſe und bei ſeinen alten Eltern Nichts weiter von den geraubten Koſtbarkeiten zu finden vermochte.“
„Und ſein armes Weib und ſeine Kinder?“ „Für die ſorgt Jacobo.“ Helfrid fühlte ſich matt, und der Graf verließ ſe.


