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Der Kapitän erhielt den Auftrag, bei ſeiner Ankunft in Neu⸗York Jvar einem dort anſäßigen Schweden zu übergeben, welcher ſeinerſeits ihn nach der Fabrik“ bringen ſollte, an welche Lange denſelben empfohlen hatte, und wo Jvar mit aller Sicherheit auf einen Platz rechnen durfte.“
„Aber warum ſchickte Lange ihn ſo weit von ſeinem Vaterland hinweg?“ fragte Helfrid⸗
„Weil der junge Menſch Jacobo ſelbſt darum bat, ihm nach Amerika zu verhelfen. Er hatte weder Eltern noch Verwandte hier und wollte nicht in einem Lande bleiben, wo er als eine einer Mordthat ver⸗ dächtige Perſon gebrandmarkt war. Mit ſeiner ge⸗ wöhnlichen Klugheit, Umſicht und Freigebigkeit er⸗ füllte Lange den Wunſch des jungen Menſchen, ſelbſt überzeugt, daß Jvars rechter Platz in Amerika wäre. Dort würde er beſtimmt ſein Glück machen und Er⸗
folg gewinnen, beſonders da er nicht, wie die meiſten
Auswanderer, als Bettler anfangen müßte.“
„Alſo ſind es ſchon ganze drei Wochen, daß er von Gothenburg abgereist iſt?“
Jd.
„Und wo iſt Evert?“ fragte Helfrid weiter.
„Der ſoll in Lange's Auftrag verreist ſein,“ er⸗ wiederte Hermann in einem Ton, welcher bewies, daß er mit Axelhjelm's Benehmen gegen Lange völlig unbekannt war.
„Und in der Fabrik iſt ſeit jenem abſcheulichen Tage Alles ruhig geweſen?“
„Ja. Der Mordverſuch an Lange und die Ge⸗ fahr, worin Du ſchwebteſt, erregte ſolche Erbitterung und Empörung, daß die Urheber des Verbrechens
Schwartz, Arbeit abelt den Mann. I. 22


