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Konvenienz; aber als dieſelbe ſich entfernte, nahm der vergeſſene Deſpot ſeinen Platz wieder ein.
Die dunkeln Schatten der Verzweiflung, welche
ſo lang auf Jacobo's Antlitz geweilt hatten, erhellten ſich, und mit einem Blick von Vertrauen und Hoff⸗ nung betrachtete er Helfrid, wenn es ihm vergönnt wurde, ſie zu ſehen.
Es ſchien, als ob Helfrid im Verlaufe ihrer Krank⸗ heit mit allen ſeinen höhern und edlern Intereſſen
verwachſen, als ob ſie für ſein Leben unentbehrlich
geworden wäre.
Er nahm ſeine Thätigkeit und ſeine frühern Ge⸗ wohnheiten wieder auf, traf aber zeitiger als gewöhn⸗ lich Nachmittags in Kungsborg ein und brachte die Abende damit zu, daß er Helfrid vorlas, als ſie ſo
weit geneſen war, um auf einem Sopha in ihrem äußern Zimmer liegen zu können. Bisweilen ſprach
er mit ihr vom Sommer und von einer dann vor⸗
zunehmenden Reiſe nach Dalekarlien, bei welcher ſie und die Romarhjertas ihm Geſellſchaft leiſten ſollte. Bei dergleichen Reden lächelte Helfrid und ant⸗
wortete:
„Die Zukunft iſt ein Räthſel, das wir nicht;
kennen. Wir dürfen nicht darauf rechnen.“
Ueber die Vorfalle zu Akersnäs war nicht ein Wort gewechſelt worden. Eines Tags fragte Hel⸗
frid Hermann, was aus Jvar geworden wäre.
„Den ſchickte Jacobo nach Gothenburg, um von dort mit einem Emigrantenſchiff am letzten November nach Amerika abzugehen. Der Kapitän iſt ein per⸗
ſönlicher Bekannter und Landsmann von Lange, und
ſeiner Obhut wurde der junge Menſch anwertraut.


