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31 ſtreckte demnach den Kopf durch das Wagenfenſter, hinaus und ſagke zu dem Kutſcher mit lauter Stimme:
„Fahre ein wenig ſchneller!“
„Was wünſchen Sie?“ ſiel Lange ein, welcher bei dieſen Worten aus ſeinen Gedanken erwacht war.
„Still, ich bitte Sie,“ flüſterte Helfrid und drückte ihm die Hand. Sie behielt ihre Stellung mit dem Kopf am Wagenfenſter bei.
Als der Kutſcher die Peitſche hob, um die Pferde tüchtig anzutreiben, ſprang einer der Männer vor, mit den Worten:
„Nicht von der Stelle, bis wir wiſſen, wer da drinnen ſitzt.“
Der Andere legte die Hand an den Wagenſchlag und riß ihn auf. Augenblicklich fühlte Helfrid ſich von einem ſtarken Arm in den Wagen hineingezogen, und Jacobo drängte ſich zwiſchen ſie und den geöff⸗ neten Wagenſchlag.
„Was wollt ihr?“ fragte Lange.
Auf dieſe Frage erfolgte keine Antwort; aber Helfrid ſah, wie der Kerl den Arm hob; in ſeiner Hand hielt er etwas Blinkendes.
Ohne zu bedenken, was ſie that, warf ſie ſich zwiſchen den erhobenen Stahl und Jacobo. Sie fühlte einen heftigen Schmerz in der einen Seite und verlor die Beſinnung. In demſelben Augenblick machten die Pferde einen gewaltigen Satz. Der welcher ſie anhielt, wurde dabei zu Boden geworſen. Der Kutſcher verſetzte ihnen zudem noch einen kräf⸗ tigen Hieb, ſo daß ſie, dadurch heftig aufgeſchreckt, in wildem Galopp davonjagten. Der, welcher den


