Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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„Laſſen Sie ſich durch das Fenſter herab.“ „Nein, das würde mich bloßſtellen. Er weiß Alles. Morgen beabſichtigt er die Schuldigen zu nennen.“

Das Fenſter wurde haſtig wieder zugeſchlagen. Im Garten ließ ſich der Laut von Stimmen verneh⸗ ſe Die dunkle Geſtalt ſtand neben der Hecke am Fluſſe.

Die Ankommenden waren Bengt und einige Schmiede, welche den Auftrag erhalten hatten, im Umkreiſe des Hauſes und der Fabrik Wache zu hal⸗ ten, während Lange mit Helfrid nach Kungsborg fuhr.

Einige Augenblicke darauf rollte ein Wagen von Akersnäs hinweg.

Es ging raſch auf dem breiten, ebenen Wege fort, obwohl es finſter war. Jacobo ſaß ſchweigend, in eine Wagenecke zurückgelehnt. Helfrid war von dem Schrecken, den ſie durchgemacht hatte, noch ſo heftig aufgeregt, daß ſie unaufhörlich eine neue Gefahr fürchtete. Alles ging jedoch gut ab, bis ſie an eine Anhöhe im Wald kamen, wo ſie hinaufmußten. Helfrid's Herz ſchlug jetzt unruhig. Sie lehnte ſich aus dem Wagen hinaus, um in der Finſterniß zu erſpähen, ob irgend etwas Beunruhigendes ſich zeige. Plötzlich glaubte ſie zwei Geſtalten dicht an dem Wagen zu bemerken. Sie ſtrengte ihre Augen an und unterſchied wirklich zwei Männer. Sie hielten

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ſich ein wenig hinter dem Wagen.

Augenblicklich ſtand es bei Helfrid feſt, daß es auf Lange abgeſehen war; ſie beſchloß alſo, ſeine Aufmerkſamkeit nicht auf dieſelben zu lenken, ſondern ſich zu ſtellen, als wäre ſie allein im Wagen. Sie