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bittern Ausdruck, indem er den Brief zuſammen⸗ knitterte.
„Sie haben recht gerathen; aber beruhigen Sie ſich, hätte er noch mehr Miſſethaten begangen, ſie würden doch alle zwiſchen mir und ihm geblieben ſein, darum, weil er Ihr Verwandter iſt. Fort muß er indeſſen, wofern ich nicht durch ſeine Einwirkung alle meine Leute verdorben ſehen ſoll. Gezüchtigt ſoll er jedoch werden, aber privatim durch mich. Sein Schutzengel ſind Sie; denn niemals werde ich Ihnen einen Schmerz verurſachen. Mein ganzes Leben würde ich aufopfern, wenn ich Ihnen damit eine Freude machen könnte.“
„Ich glaube Ihnen, Herr Lange,“ erwiederte Helfrid mit traurigem Lächeln;„und ich danke Ihnen für die Nachſicht, welche Sie meinem jungen Ver⸗ wandten angedeihen laſſen. Aber nun wollen wir nach Kungsborg zurückkehren, ſonſt könnten ſie dort unruhig werden. Gewiß ſind Stephana und Her⸗ mann von ihrem Ausflug wieder heimgekommen.“
Jacobo gab den Domeſtiken, die ſich wieder ein⸗ gefunden hatten, Befehl, einen Wagen einſpannen zu laſſen. Die Dämmerung war ſchon eingebrochen, und als Helfrid und Jacobo in den Wagen ſtiegen, herrſchte bereits Finſterniß..
Während Lange und Helfrid warteten, bis die Pferde eingeſpannt waren, ſchlich eine dunkle Geſtalt von der Gartenſeite her gegen das Haus. An einem der Fenſter angelangt, huſtete ſie dreimal. Sogleich wurde jenes geöffnet.
„Kommen Sie?“ fragte die Geſtalt. „Ich bin eingeſchloſſen.“


