Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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Mit dieſen Worten drückte er ihr warm die Hand und ſprang die Treppe hinab in den Hof.

Der Werkmeiſter hatte Recht gehabt; ſie ſchlu⸗ gen wirklich den Weg nach der Schmiede ein. Aber ſie waren noch nicht bei derſelben angelangt, als Jacobo ſich mitten unter ihnen befand. Das Wort; „der Patron!“ aus dem Munde derer, welche ihn zuerſt erblickten, beſtimmte ſie, Halt zu machen.

„Iſt dieß der Weg nach euern Wohnungen?“ fragte Jacobo mit ſeiner laut ſchallenden Stimme. „Wollen die Arbeiter von Akersnäs ihren Ruf ſo vollſtändig beflecken, daß ſie einen Kameraden vor⸗ ſätzlich überfallen und mißhandeln? Der, welcher es wagt, einen Schritt weiter gegen die Schmiede zu thun, iſt ſogleich aus meinem Dienſte. Meine Geduld iſt jetzt erſchöpft. Geht darum, ſo lang es noch Zeit iſt, nach Hauſe zurück, ſonſt iſt es zwi⸗ ſchen mir und euch für immer aus. Bisher habe ich bei euern Unordnungen Nachſicht walten laſſen,

weil ſie durch die Vorſtellung, eure Ehre ſei ange⸗

griffen, veranlaßt wurden; aber jede Gewaltthat gegen einen von euern Kameraden ſchließt eine Nie⸗

derträchtigkeit in ſich, welche ich nicht zu verzeihen geſonnen bin.— Gebt die Schlüſſel zu der Schmiede her und erinnert euch, daß ich Gehorſam verlange“

Die Vernunft beſitzt immer ihre Macht und übt

dieſelbe gewöhnlich auch bei und unter einem unru

higen Volkshaufen aus. Dieß zeigte ſich auch ſogleich. Einer der Arbeiter übergab Lange die Schlüſſel. Als er ſie in Empfang genommen, ſagte er:

„Morgen treffen wir uns wieder, und dann ſoll