Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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Bewegung zu machen, ſtürzten ſie heran und ſchleu⸗ derten ihn auf die Seite.

In demſelben Augenblick warf ſich eine Frau zwiſchen ihn und die Frevler und rief:

„Schämt ihr euch nicht, Hand an euern Fabrik⸗ herrn zu legen?“

Die wilde Rotte machte bei ihrem Anblick voll Beſtürzung Halt.

„Wollt ihr nach dieſer Beleidigung von hinnen gehen?“ fragte Jacobo.

Etwas beſchämt über ihre eigene Handlungs⸗ weiſe, zogen ſie ſich durch die Thüre zurück.

Der Augenblick, welcher auf dieſen Auftritt folgte, als Jacobo und Helfrid ſich allein befanden, war einer von denen, wo man mit unausſprechli⸗ cher Dankbarkeit fühlt, daß eine drohende Gefahr vorüber iſt.

Jacobo konnte gleichwohl zu Helfrid nicht mehr ſagen als:„Ich danke!“ denn der Werkmeiſter ſtürzte mit den Worten herein:

„Sie haben die Schmiede in ihrer Werkſtätte eingeſperrt und begeben ſich nun dahin, um ihren Grimm darüber, daß ſie Jvar nicht finden konnten, an Bengt auszulaſſen.“

„Das darf und wird nicht geſchehen,“ rief Lange und eilte nach der Thüre.

„Aus Barmherzigkeit, bleiben Sie!“ bat Hel⸗ frid und faßte ſeinen Arm.„Man wird Sie zuletzt in Stücke reißen.“

„Theures, bewundernswürdiges Mädchen, ich

den rechtſchaffenen Bengt vor ihrem Wahnſinn retten.“