Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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Ja, ja, aber ich ſehe es noch, daß Du geweint haſt, Du Einfaltspinſel.

Deßhalb bin ich noch kein Einfaltspinſel; aber geweint habe ich, und deſſen ſchäme ich mich nicht. Es ging auch bald vorüber, denn als ich die Augen auf den Blasbalg warf, da kamen wieder die Ge⸗ danken über mich, wie man denſelben auf eine leich⸗ tere Art in Bewegung ſetzen könnte, und ſeht Ihr, Meiſter, wenn ich ſo in's Grübeln gerathe, da ver⸗ geſſe ich Alles um mich her und fühle mich froh.

Hm, hm, ſagte der Meiſter mit nachdenklicher Miene.Kleide Dich jetzt ſchnell an; wir wollen uns einen vergnügten Abend machen, ſetzte er nach einer Pauſe hinzu.

Eine Weile hernach wanderte Thorsſon und ſein Lehrjunge zu Cläs an der Ecke. Anfänglich gin⸗ gen ſie ſchweigend neben einander her. Endlich äußerte Thorsſon:Der Teufel weiß, wie es kommt; aber es will nicht recht gehen, mich in eine beſſere Stimmung zu verſetzen. Ich glaube wahrhaftig, das alte Weib daheim hat mich dermaßen geärgert, daß es mir ganz wirr im Kopfe wurde. Wie ſteht es mit Dir? Du ſiehſt auch nicht ſehr munter aus; und doch habe ich beſchloſſen, uns einen luſti⸗ gen Abend zu machen. Nun, zum Kuckuck, willſt Du immer das Maul ſo hängen laſſen?

Liebſter Meiſter, mit meinem kecken Muthwillen iſt es ganz vorüber, und es iſt mir um's Herz, als wäre es ſo voll darin, daß es gar nicht Raum genug hat.

Nun, dann wird es wohl am beſten ſein, daß