Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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Du es einmal von Dir gibſt. Laß hören viel⸗ leicht werden wir dann heiterer.

Ihr wißt, Meiſter, daß ich kein ſo gar ordent⸗ licher Junge bin, und auch nicht ſonderlich arbeit⸗ ſam. Ich war immer guter Dinge und habe mir aus den Worten Anderer, ſo wie aus meinen eigenen Knabenſtreichen nicht viel gemacht, ſondern über Alles gelacht.

Nun, nun, daran iſt gerade nichts Böſes, und

ich habe Dich immer wegen deiner muntern Laune gern gehabt. Heute nun ſtand ich ſo da und hörte dem Prieſter zu, welcher den Todten zur Beſtattung ein⸗ ſegnete, und er redete von den Kindern, welche der⸗ ſelbe hinterließ, wie verlaſſen ſie waren, und noch vieles Andere da dachte ich auch daran, wie verlaſſen ich ohne Euch wäre, und es that mir im Herzen weh, wenn ich überlegte, wie wenig Nutzen ich Euch ſchaffe, wie träge ich geweſen bin, und wie undankbar.

Was iſt das für ein dummes Geſchwäz, Jvar?

Meiſter Thorsſon, es iſt Alles wahr, und als mir dann einfiel, daß heute mein Geburtstag wäre, beſchloß ich, Euch zu ſagen, daß Ihr hinfort mehr Freude und Nutzen an mir haben ſolltet.

Und da kam ich Dir mit dem Stock entgegen, armer Junge, erwiederte Thorsſon, indem er Jvar mitleidig anſah. nIch hatte Schläge verdient, und Greta hat ganz Recht, wenn ſie behauptet, ich ſei ein Taugenichts.

Rein, dus iſt eine verdammte Lüge!

Und als Ihr meinen Geburtstag feiern wolltet,