Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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es iſt für mich ein wahrer Feſttag, darf ich ſagen und ſehen Sie, hier kann der Herr Werkmeiſter ſelbſt leſen, wie ungemein hübſch die Zeitungen von der Sache reden. Ja, man könnte ſich verſuch fühlen, recht ordentlich zu weinen, ſo ſchön ſteht en da geſchrieben.

Bengt reichte Jacobo die Zeitungen hin und deutete auf einen Artikel ungefähr folgenden Inhalts:

Wir erachten es für Pflicht, das vorſtehende Geſtändniß des armen Sünders mitzutheilen, damit auch kein Schatten von Verbrechen mehr anf dem unſchuldig Angeklagten und Verdächtigten bleibe. und ſprechen die Hoffnung aus, daß, wo auch der ehemalige Lehrling Jvar ſich aufhalten möge, dieſe öffentliche Anerkennung ſeiner vollkommenen Unſchuld an jenem abſcheulichen Morde ihm vor Augen kom

men werde.

Den Tag darauf ließ Bengt alle ſeine Ka⸗ meraden bitten, ſich in der Werkſtätte im Erdgeſchoß zu verſammeln; hier las er Ihnen mit lauter Stimme die öffentliche Freiſprechung ſeines jungen Freundes von aller Theilnahme an der Ermordung der Jungfrau Greta vor.

Drei Monate ſpäter hatte Bengt die Freude, auf Jars Hochzeit zu tanzen. Der Meiſterſchmied hatte an Vatersſtelle ſeinen frühern Schützling in den Brautſtuhl geführt, als dieſer und Olga ihre Ge⸗ ſchicke vereinten. Die Hochzeit fand zu Akersnäs ſtatt, und alle Arbeiter waren dazu eingeladen. In der mit Laub und Blumen verzierten großen Werk⸗ ſtätte wurde das Mahl für alle dieſe Gäſte aufge⸗ tragen, welche ſich Alle mit dem geachteten und