Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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Ich bitte gehorſamſt um Entſchuldigung, daß ich ſo gradaus in den Herrenhof komme; aber ſehen Sie, es war mir akkurat unmöglich, nicht hieher zu gehen und zu fragen, ob die Herrſchaften ſchon die Zeitungen aus der Hauptſtadt, welche heute morgen angekommen ſind, geleſen haben.

Als der Graf dieſe Frage verneinte, nahm* Bengt in einem Tone, welcher von innerer Bewe⸗ gung zeugte, wieder das Wort:

Nun die Sache verhält ſich ſo: jener Bube, der Ström oder Stangbom, welcher wegen Ermordung des Barons Axelhjelm zum Tode verurtheilt wurde, hat kurz vor ſeiner Hinrichtung ein Geſtändniß ab⸗ gelegt, welches... welches.... Herr Gott, ich weiß nicht, was ich vor lauter Freude thue, denn ſehen Sie, es ſteht in allen Zeitungen, daß.... daß. Jvar an dem Morde der alten Frau voll⸗ kommen unſchuldig iſt.

Bengt!, rief Jvar und ſprang auf;was ſagſt Du?

Daß alle Zeitungen erklären, es ſei von Stang⸗ bom eingeſtanden worden, er allein habe, während der Lehrling Jvar, der bei ihm wohnte, im Schlafe lag, die alte Frau ermordet, aber es ſo einzurichten gewußt, daß es ausſah, als ob der Knabe es ge⸗

than hätte. Und nun wollte ich gern der Erſte ſein, der dem Herrn Werkmeiſter die Kunde hievon brächte.

Bengt ſchüttelte Jvar die Hand, und beide waren ſo erregt, daß ſie eine Zeit lang kein Wort hervor⸗ zubringen vermochten.

Mit Verlaub, begann endlich Bengt wieder,

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