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hochgeſchätzten Werkmeiſter mehr oder weniger ver⸗ wandt zu ſein einbildeten.
Am Abend fuhr das Brautpaar heim nach Schmiedshütte, welches der Fleiß erbaut und nun die Liebe geſchmückt hatte.
Zehn Jahre ſpäter war Jvar Lange's Com⸗ pagnon und für ſeine Erfindungen mit dem Waſa⸗ orden belohnt worden. Er war ein Mann, geehrt von ſeinen Mitmenſchen, glücklich und geliebt in ſeiner Familie. Schmiedshütte war fortwährend die Heimath der beiden Gatten.
Jvar war und blieb ſtets der hurtige und fröh⸗ liche Arbeiter, mit unverdorbenem Herzen und ein⸗ fachen Gewohnheiten, und Olga ſtand an ſeiner Seite als die friſche, frohe, lächelnde Hoffnung, ein Bild der wahren Poeſie des Lebens.
Kurt arbeitete ſtets mit gleicher Unermüvlichkeit. Erſt nachdem er durch eigene Arbeit ſich ſo viel er⸗ worben hatte, um ſeines Vaters Beſitzthum, Hjelmdal wieder an ſich kaufen zu können, beſchloß er ſich zu verheirathen. Die Wittwe des Oberſts Wielki wurde Kurts Frau. An demſelben Tage, da Kurt den Kauf von Hjelmdal abſchloß, wurde Stahlhammer, Beſitzthum des Barons. auf Rechnung ſeiner Gläu⸗ biger im Aufſtreich verſteigert. Einige Zeit darauf ſtarb der alte ausſchweifende Edelmann. Sein Sohn Knut hatte Schulden halber ſich aus dem Staube gemacht, und was es mit ihm für ein Ende nahm, vermögen wir nicht anzugeben.
Ende.


