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Dennoch ſah es aus, als ob das Schickſal ein für allemal beſchloſſen hätte, daß Conſtanze nicht Jacobo's Frau werden ſollte, denn er erkrankte ſchwer und ſo bedenklich, daß man für ſein Leben beſorgte. Mitten in dieſer Angſt und Verzweiflung erhielt Conſtanze Jvars und Everts Briefe. Ihre Freund⸗ ſchaft für die Schweſter und ihre Liebe zu Jacobo hatten einen gefährlichen Kampf mit einander zu beſtehen.
Es iſt ungewiß, welche von beiden den Sieg davon getragen hätte, wäre nicht eine leichte Beſ⸗ ſerung in Jacobo's Krankheit eingetreten, welche für den Augenblick zu einiger Hoffnung berechtigte. Voll Angſt um das Theuerſte, was ſie auf Erden hatte, reiste Conſtanze ab. Die Ereigniſſe, welche bei ihrer Ankunft in der Hauptſtand eintraten, kennen wir.
Nach Everts ſchrecklichem Ende kehrte Conſtanze nach Sturesjö zurück, und hier kam ihr die frohe Nachricht entgegen, daß Jacobo außer aller Gefahr ſich befände.
XIVIII.
Zwei Jahre waren ſeit Axelhjelms Ermordung verfloſſen, und noch hatte Olga weder Sturesjö noch Kungsborg beſucht. Sie war nach Auseinanderſetzung von Cveris Angelegenheiten nach Dalekarlien aufge⸗ brochen und bei einem dort anſäßigen Oheim abge⸗
ſtiegen. Von ihrem ganzen Vermögen blieben, als
alle Schulden bezahlt waren, nur zehntauſend Reichs⸗ thaler übrig. Alle Anerbietungen Conſtanze's, das ihrige zu theilen, wies Olga mit Beſtimmtheit zurüc


