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Laut, gerade als ob eine Thüre in dem Nebenzimmer geöffnet werde.
„Wer da?“ rief Evert.
Keine Antwort.
Er taſtete mit der Hand auf dem Nachttiſche herum, ohne die Zündhölzchen zu finden, während
er deutlich vernahm, daß die Thüre zu ſeinem Schlaf⸗
zimmer geöffnet wurde.
„Biſt Du es, Friederich?“ fragte Evert, dießmal nicht ohne ein unbehagliches Gefühl von Schrecken.
Abermals erfolgte keine Antwort.
Er ſtreckte die Hand nach dem Glockenzug aus, fühlte ſich aber gleichzeitig von ein paar ſtarken Armen gefaßt.
Evert ſtieß einen lauten Hülferuf aus, welcher jedoch in einem erſtickten Röcheln und einem ſchmerz⸗ lichen Seufzer erſtarb,— dann wurde Alles wieder ſtill.
Am folgenden Tage ſprach ganz Stockholm von Nichts als dem ſchrecklichen Mord, welcher in der Nacht an dem Baron Axelhjelm begangen, und mit welchem ein größerer Diebſtahl verübt worden. Dem Thäter war man noch nicht auf die Spur ge⸗ kommen.——
Und nun verſetzen wir uns von dem Schauplatze aller dieſer Ereigniſſe nach Kungsborg.
LXIV.
Wir müſſen jedoch in der Zeit etwas zurückgehen
und von dem, was unmittelbar nach Olga's Hochzeit erfolgte, Rechenſchaft geben.


