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leiſtet wäre, daß er„von den Herrenleuten nicht verrathen würde.“
Beim Anblick dieſes Papiers, das von Evert ge⸗ ſchrieben und von ihm und Knut F. unterzeichnet worden war, wurde er aſchgrau. Er ließ den Kopf auf die Hand ſinken.
„Du haſt, wie alle Verbrecher, Dir ſelbſt eine Grube gegraben,“ begann Kurt wieder.„Daß die⸗ ſes Papier ſich in meiner Hand befindet, dafür haſt Du Jönsſons Frau zu danken, welche um keinen Preis einen Vortheil daraus ziehen wollte, ſondern aus Ergebenheit gegen mich, der ich ihr verſchiedene Dienſte zu leiſten Gelegenheit hatte, hieher nach Stockholm kam und mir die ganze garſtige Ge⸗ ſchichte mittheilte. Sie wollte nicht zu meines Bru⸗ ders Untergang beitragen; deßhalb übergab ſie die⸗ ſen Beweis gegen Dich meinen Händen.“
Kurt ſchwieg. Es entſtand eine lange Pauſe. Endlich erhob er ſich und ging auf Evert zu.
„Du erinnerſt Dich wohl noch meiner War⸗ nung?“ fragte er ihn mit dumpfer Stimme.„Du begreifſt wohl, daß Du entweder dir eine Kugel vor den Kopf ſchießen oder auf immer das Vater⸗ land verlaſſen mußt.— Ich will mich nicht mit dem Blut eines Menſchen beflecken, ſonſt lebteſt Du nicht mehr. Du haſt auf eine ſo gemeine und in jeder Hinſicht verabſcheuenswerthe Art dich erniedrigt, daß Du jedes Recht auf das Leben verwirkt haſt. Du glaubteſt dich durch die Arbeit in einer Werkſtätte gedemüthigt, aber einen Diebſtahl zu begehen, dünkte Dir keine Erniedrigung. Doch warum Worte dar⸗ über verlieren! Du biſt ein ſo verächtlicher Schurke,


