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keine Greiſenideen, ſondern ſie enthalten nur die Anſicht vom Leben, welche ein Arbeiter haben muß.“
„Und warum? Sollte die Poeſie des Lebens nothwendig für ihn mit dem Bann belegt ſein?“
„Ganz und gar nicht; aber er verfolgt ein an⸗ deres Ziel, als Sie. Ich zum Beiſpiel habe, ſo lang ich zurückdenken kann, mein Leben in einer Schmiede und in Werkſtätten zugebracht. Mein ganzes Knabenalter und meine erſte Jugend iſt un⸗ ter der Beſchäftigung verfloſſen, aus Rohſtoffen nütz⸗ liche Dinge für die Bedürfniſſe unſeres Lebens her⸗ vorzubringen. Ich habe bei Zeiten mich daran gewöhnt, ſelbſt die gröbſten Arbeiten zu ſchätzen, mit Vewunderung geſehen, was der Menſchengeiſt und Menſchenhände ſchaffen können. Das bewirkt, daß ich die Poeſie welche in der Materie liegt, am höchſten ſchätzen muß, während Sie dagegen, von Ihrer erſten Kindheit mit Mährchen aufgezogen und einem träumeriſchen Gefühlsleben überlaſſen, keine andere Poeſie als die, welche von der Phan⸗ taſie ausgeht, verſtehen. Mir kommt dieſe wie ein ſchöner Wahnſinn vor.“
Olga hatte, während er ſprach, ihre Augen un⸗ verwandt auf ihn geheftet. Als er ſchwieg, ging ſie eine Weile dahin, ohne ein Wort zu erwiedern. Jvar begann hierauf, von der Umgegend und der⸗ gleichen zu reden. Von Zeit zu Zeit richtete ſie
einen fragenden Blick auf ſein Angeſicht. Ihre Ant⸗
worten wurden immer einſilbiger und endlich wan⸗ derten ſie ſchweigend neben einander her. Als Jacobo und Jvar am Abend Kungsborg


