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„Ganz gewiß.“
„Wenn ich mich recht entſinne, warſt Du mit Fräulein Olga Callenſtjerna, ehe Du von Akersnäs weggingeſt, ein wenig unzufrieden. Vielleicht iſt es Dir unangenehm, mit ihr zuſammenzutreffen.
„Ganz und gar nicht. Sie war ein unbedacht⸗ ſames Kind, welches von dem Unheil, das ihre Worte anrichteten, keinen Begriff hatte. Ich dagegen war ein unverſtändiger Knabe, daß ich mich darüber ärgerte. Fräulein Olga iſt für mich nichts weiter, als ein gewöhnliches Mädchen, und ihr Anblick macht mir weder Freude noch Verdruß.“
„In dieſem Fall fahren wir um ſieben Uhr heute Abend ab.“
Jacobo ging in das Comptoir hinunter, und Jvar in die Werkſtätte.
Den ganzen Nachmittag wurde Jvar von dem Gedanken an Olga geplagt. Alle die bittern Augen⸗ blicke, welche das junge Mädchen ihm als Knabe verurſacht hatte, ſtanden klar vor ſeiner Erinnerung und weckten all den Gram, den er empfunden hatte, gleichſam zu neuem Leben. Er machte alle die ſchmerz⸗ lichen Augenblicke, die er durch Olga gehabt hatte, wieder durch.
Jvar ſtaunte ſelbſt darüber, daß dieſe Erinne⸗ rungen in ſeiner Seele ſolchen Verdruß erregen konnten. Er hatte ja in dieſen Jahren eifriger und beharrlicher Arbeit alle dieſe Nebendinge ganz ver⸗ geſſen. Wenn einmal das Andenken daran vor ſeine. Seele trat, ſo war es immer ein Sporn geweſen, der ihn zu neuen Anſtrengungen trieb.
Jetzt verhielt es ſich ganz anders. Er empfand


