ſchen Zeitungen geſchrieben ſtand, war etwas unge⸗ mein Ehrenvolles, meinten die Arbeiter. Als ſie Jvar mit ſeinem herrenmäßigen Ausſehen gewahr wurden, dünkte ihnen, die Fabrik und ſie ſelbſt müßten dadurch, daß ſie einen ſolchen Director hät⸗ ten, beträchtlich in der Achtung ſteigen; ſo wurde Jvar mit großer Höflichkeit und Freundlichkeit von allen ſeinen frühern Widerſachern begrüßt.
Jacobo begegnete ſeinem jungen Werkmeiſter mit wirklicher Freundſchaft und ſprach mit ihm, wie wenn er ſein jüngerer Bruder geweſen wäre.
Nach dem Mittagsmahle fragte er Jvar, ob er ihm nach Kungsborg Geſellſchaft leiſten wolle. Jvar ſah zerſtreut aus und antwortete ausweichend.
„Ich glaube, der Gedanke an Kungsborg ver⸗ ſtimmt Dich ſchon, mein lieber Jvarſon?“ ſagte Jacobo.
„Um Vergebung, ich habe gar nicht an Kungs⸗ borg gedacht. Ich muß aufrichtig bekennen, daß ich eine Frage beantwortete, ohne dieſe ſelbſt oder meine Antwort zu bedenken.“
„Ja, wahrhaftig, das hörte man deinen Worten auch an.
„Ich muß mich mit demſelben Ausdruck, deſſen ich mich bediente, wenn mein erſter Meiſter mir wegen meiner Trägheit Vorwürfe machte, entſchul⸗ digte: Ich dachte nach.— Jetzt wie damals ſtand eine unfertige Idee vor meiner Seele. Bis es mit dieſer klar wird, könnte ich mich leider oft einer ſolchen Zerſtreuung ſchuldig machen.“
„Geſtattet Dir dieſelbe, mich nach Kungsborg zu begleiten?“


