Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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Mittag war vorüber, als er von der Heimath der Todten ſich entfernte und in eine Poſtchaiſe ein⸗ ſtieg, welche mit ihrem Poſtillon draußen an der Kirchhofsmauer hielt.

Nach Akersnäs, befahl der junge Mann, nach⸗ dem es ihm gelungen war, ſeinen Kutſcher wieder zum Leben zu bringen.

II.

Im Speiſeſaal zu Kungsborg war an dem oben erwähnten Sonntag eine kleine Geſellſchaft, aus den nächſten Nachbarn beſtehend, verſammelt und ſaß an der Mittagstafel.

Stephana, jetzt eine Frau von etlichen vierzig Jahren, hatte von der Zeit eine ſo ſchonende Be⸗ handlung erfahren, daß ſie noch immer ſchön und liebenswürdig genannt werden konnte. Mit jener einnehmenden Anmuth und angebornen Würde, welche ihr ganzes Weſen auszeichnete, machte ſie die Honneurs als Wirthin. Sie ſprach mit Allen und wußte ſtets der Converſation ein ſolches Thema zu Grunde zu legen, welches die ganze Geſellſchaft intereſſirte.

Unter den Gäſten befand ſich ein junges Mäd⸗ chen von zwanzig oder einundzwanzig Jahren, klein von Wuchs, mit einem Angeſicht ſo beweglich und lebendig, daß es bei dem erſten Blick frappirte, ob⸗ ſchon die Züge nicht ſchön oder regelmäßig waren. Sie konnte kaum auf den Namenhübſch An⸗ ſpruch machen, aber es lag etwas Originelles und