Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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Die Gattin des Frabrikherrn Lange ruht in demſelben.

Ah!

Der junge Mann warf einen forſchenden Blick auf die Dame, welche er angeredet hatte, und ſetzte hinzu:

Der Fabrikherr Lange wat ſomit vermählt?

Ja, mit Fräulein Romarhjerta, antwortete die Dame, machte eine leichte Verbeugung und zog ſich zurück.

Nur ſechs Jahre ſind verfloſſen, ſeitdem ich hier war, und ſo viele Veränderungen, dachte der junge Mann. Auch er blieb eine Weile an Helfrids Grabe ſtehen.

Edle, hochgeſinnte Frau, fuhr er dann bei ſich ſelbſt fort.

In welcher großen Schuld ſtehe ich nicht bei Dir! Wie manchmal während dieſer ereignißreichen Jahre habe ich nicht gewünſcht, Dich wieder zu ſehen und Dir zu danken! Jetzt ſeid ihr beide, Du und ſie, die fromme und herzensgute Mutter Inga todt. Friede eurer Aſche!

Er ging einige Schritte weiter und blieb wieder

vor einem kleinen eiſernen Kreuze ſtehen, worauf

geſchrieben war:

Hier ruht Inga Bengtſon.

An dieſem Grab kniete er nieder.

Man konnte ſehen, daß er ein ſtilles Gebet flüſterte.

Lang verweilte er auf dem Kirchhofe; es war, als ob es ihm ſchwer fiele, ſich von Inga S Grab zu trennen.