Zagenden den letzten, einzigen Troſt auf der Welt, eure Verzeihung, mit hinuͤber geben'
Von Herzen! rief Arthur aus, aufgerichtet durch die köſtliche Hoffnung, nun recht bald ſeiner zeitherigen Schmach uͤberhoben zu ſeyn, und ge⸗ rechtfertigt zu ſtehen vor der ſo lange entbehrten Geliebten.
Auf Katharinens Verlangen kamen der Moͤnch und die Dienerin herein. Arthur mußte der Ster⸗ benden geloben, ihre Pflegerin Niemand als die⸗ jenige zu verrathen, welche ſie an dieſen heimli⸗ chen Ort gebracht und ihr mit groͤßter Treue ge⸗ dient hatte. Ihre Verwandten, fuͤrchtete das Fraulein, koͤnnten auſſerdem Rache nehmen an der wackern Frau.
Der Abſchied, zu dem das erſte, ſchwache Leuchten des neuen Tages den Ritter aufforderte, war erſchuͤtternd. Mehr als Einmal mußte er umkehren, der Sterbenden die Verſicherung zu wiederholen, daß er gewiß nicht den mindeſten Groll gegen ſie im Herzen trage. Wegen Arthurs Unbekanntſchaft in dieſem entlegenen Theile der Stadt ſollte der Mönch ihm bis nach einem be⸗ kannten Platze das Geleite geben.
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