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erfuhr, mich umgekommen glaubte, vergrub ich mich hier in dieſe Einſamkeit. Ein Theil meines Schmuckes, ſo geringe, daß man ihn vielleicht nicht vermißte, hätte hingereicht fuͤr die Beduͤrf⸗ niſſe auch eines langen Lebens, da ſich ſolche nur auf das Nothwendige beſchraͤnkten. Meine vor⸗ malige Amme, dieſelbe Frau, welche euch einließ, half mir zu dieſem Aufenthalte. Auſſer ihr habe ich, ſeit ich hier bin, keinen Menſchen geſehen, als den Moͤnch, der euch mir jetzt zugefuͤhrt hat. Waͤhrend meiner Krankheit, in der mir ſeine Kenntniß der Heilkraͤfte Beiſtand leiſtete, ſtand ich mehrmals im Begriff dieſen Schritt an euch zu thun. Allein der beſſere Wille ward immer wie⸗ der durch meine beleidigte Eitelkeit gebunden, bis die ſchauerliche Naͤhe des Grabes mich auf das dringendſte dazu aufforderte. Dieſer Brief an den Ritter Wellmoore enthaͤlt das Bekenntniß meiner Suͤnden, und wird euch gewiß zur voll⸗ kommenen Rechtfertigung dienen. Ich habe ihn
gebeten, auch der Koͤnigin meine Verlaͤumdungen
in ihrem vollen Lichte darzuſtellen. Muß ich mich doch nothwendig ſelbſt vernichten vor der Welt, um der himmliſchen Barmherzigkeit theilhaft zu werden. Wollt ihr der vor dem ewigen Richter


