Teil eines Werkes 
1. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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gehen des Pokals(obſchon ſie ſelbſt ſolchen unbe⸗ ruͤhrt ließ) die Oberherrſchaft immer uhe, auch in ihrem Nachbar, gewann.

Daß ihr keinen Verluſt erleidet! ſprach ſie jetzt zu ihm, den locker gewordenen, weißen Schleier befeſtigend, den er ſeit jenem Turniere ſtets um den rechten Arm gewunden trug. Eine Thraͤne, welche ihr dabei offenbar die ſchoͤnen Augen er⸗ fullte, ergriff den jungen Mann ſchmerzlich. Un⸗ willkuhrlich druͤckte er mit ſeiner Hand die ihrige, indem er ſie zum Danke an die Lippen zog.

Sſeine Theilnahme in dieſem Augenblicke war zu innig, als daß ſie der ſehr aufmerkenden Nach⸗ barſchaft haͤtte entgehen koͤnnen. Mehrere ſeiner und ihrer Verwandten, welche ſeine Verbindung mit dem reichen Fraͤulein wuͤnſchten, freueten ſich der ſcheinbaren Erneuerung der abgebrochenen fruͤ— hern Verhaͤltniſſe. Die erneute Hoffnung auf ein erſehntes, ihr ſchon ganz verſchwunden geſchiene⸗ nes Gluck, gluͤhte wunderſchoͤn aus dem Auge des Fraͤuleins Nurſey, und hauchte uͤber ihr ganzes Weſen einen eigenen Zauber. Arthur ſah, wie glucklich ſein ſtummer Dank ſie gemacht hatte, und ſein wohlwollendes Herz hielt es fuͤr Grau⸗ ſamkeit, ihr die neu uͤber ihrem Leben aufgegan⸗